Häufige Fragen Mediengestalter/in

  • Frage 1

    • Wo werden die im Anmeldezusatzformular auszufüllenden Angaben zur Fachrichtung und zu den betrieblichen Wahlmodulen festgelegt?
      Die Wahl der Fachrichtung , sowie der betrieblichen Wahlmodule werden zu Beginn der Ausbildung im Berufsausbildungsvertrag festgelegt.

  • Frage 2

    • Welche Fachrichtungen gibt es, und wie unterscheiden sie sich?
      Die Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in Digital und Print gliedert sich in folgende Fachrichtungen:
      Die Fachrichtung Gestaltung und Technik wurden die bis-herigen Fachrichtungen Mediendesign, -operating und -technik zusammengefasst. Neben der Technik, die in den beiden Fachrichtungen Medienoperating und -technik dominierte, gewinnt die Gestaltung an Bedeutung. Sie nimmt nicht nur in der Grundausbildung einen größeren Stellenwert ein, sondern findet auch in der Fachrichtung ihren Niederschlag.
      In der Fachrichtung Planung und Beratung wurden weitestgehend aus der bisherigen Fachrichtung Medienberatung übernommen und zusätzlich um Marketingkompetenzen ergänzt.
      Die Fachrichtung Konzeption und Visualisierung ist ausgerichtet auf die Analyse von Kundenanforderungen, um daraus Gestaltungsideen für Medienprodukte zu entwickeln, Designkonzeptionen zu erarbeiten und diese präsentationsreif zu visualisieren.
      Die fachspezifische Ausbildung beginnt jedoch erst im 3. Ausbildungsjahr!

  • Frage 3

    • Welche Bedeutung haben die betrieblichen W1, W2 und W3-Module und wo finde ich Hintergrundinformationen für die Auswahl dieser Wahlqualifikationen?
      Neben den Fachrichtungen ist der entscheidende Charakter des Mediengestalters durch die Wahlqualifikationseinheiten (W1-, W2- und W3-Module) bestimmt.
      Details findet man in den Informationsbroschüren unter www.zfamedien.de.
      In der praktischen Abschlussprüfung werden die angehenden MediengestalterInnen für Digital und Print in ihrem gewählten Schwerpunkt, der W3-Qualifikation, geprüft.

  • Frage 4

    • Wie erfolgt die Differenzierung der Schwerpunkte nach Print und Digital?
      Diese Differenzierung erfolgt innerhalb der einzelnen Fachrichtungen, je nach Arbeitsschwerpunkt des ausbildenden Unternehmens und Interessen des Auszubildenden. Besonders relevant ist diese Differenzierung für die Durchführung der fachpraktischen Abschlussprüfung, da dort je nach Medienart unterschiedliche Aufgaben zu bearbeiten sind. Die Differenzierung beginnt im dritten Ausbildungsjahr.

  • Frage 5

    • Welche Besonderheit haben »Verkürzerklassen mit integriertem Plusprogramm«?
      Für Hochschulzugangsberechtigte wird eine zweijährige Ausbildung angeboten.
      Im ersten Jahr findet der Unterricht an zwei Unterrichtstagen statt. Im ersten Halbjahr werden die elementaren Fachinhalte des 1. Ausbildungsjahres vermittelt. Im zweiten Halbjahr die Fachinhalte des zweiten Ausbildungsjahres. Die Fächer Deutsch, Sport und Religion werden durch fachlichen Unterricht ersetzt.
      Damit wird gewährleistet, dass die erheblichen Mängel bzgl. der Grundlagen (Typografie/Screendesign/Gestaltung, Farbentheorie, Hardware, Druckverfahren, Rasterung, Papiertechnologie, HTML-Grundlagen und Bildbearbeitung bei »Verkürzern« abgebaut werden können. So werden von den 684 Stunden des 1. Schuljahres wenigstens 342 Stunden vermittelt. Näheres unter Verkürzerklassen.

  • Frage 6

    • Wie lange dauert die Regelausbildung zum/zur Mediengestalter/in?
      Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.

  • Frage 7

    • Wieviele Schultage pro Woche habe ich?
      Bei 3jähriger Ausbildung:
      im 1. Ausbildungsjahr: 2 Schultage pro Woche.
      im 2. und 3. Ausbildungsjahr: 1 Schultag pro Woche.

      Bei 2jähriger Ausbildung (Verkürzerklassen):
      Mediengestalter/innen mit einem zweijährigen Ausbildungsvertrag und Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife = Hochschulzugangsberechtigte mit Integriertem Plusprogramm.
      im 1. Ausbildungsjahr: 2 Schultage pro Woche.
      im 2. Ausbildungsjahr 1 Schultag pro Woche.

  • Frage 8

    • Wo findet die schulische Ausbildung für die Fachrichtung Planung und Beratung statt?
      Im ersten Lehrjahr in München, im 2. und 3. Lehrjahr als Blockunterricht (2-Wochen-Blöcke) an der Berufsschule 6 in Nürnberg.

  • Frage 9

    • Unter welchen Voraussetzungen kann ich mich im Beruflichen Schulzentrum Alois Senefelder einschreiben?
      Sie haben einen Ausbildungsvertrag und der Sitz Ihrer Ausbildungsfirma ist im Schulsprengel Oberbayern oder Niederbayern.
      Oder Sie nehmen an einer Umschulungsmaßnahme teil, die von einem Kostenträger (z.B. Arbeitsamt) bezahlt wird. Oder Ihre Ausbildungsfirma befindet sich nicht im Schulsprengel und Sie haben einen genehmigten Gastschulantrag.

  • Frage 10

    • Unter welchen Voraussetzungen kann ich mich von Religion oder Ethik befreien lassen?
      Wenn Sie bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen oder die Fachhochschulreife bzw. Hochschulreife haben, sind Sie von Religion oder Ethik befreit.
      Bei der Anmeldung (siehe Anmeldeformular) muss deshalb eine verbindliche Wahl durch die/den Auszubildende/n getroffen werden:
      a. Religion oder
      b. Ethik oder
      c. Befreit.

  • Frage 11

    • Wo kann ich mich bei weiteren Unklarheiten informieren?
      Unter dem Navigationspunkt »Informationen« finden Sie zuständige Stellen.
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